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Fussball Weltmeisterschaft 2006

 

 Die zwölf WM-Städte

Berlin: Im größten deutschen Stadion während der WM, dem 66.021 Sitzplätze fassenden Olympiastadion, wird unter anderem am 9. Juli 2006 das Finale ausgetragen werden. Der Umbau und die komplette Überdachung kosteten den Bund und das Land Berlin 242 Millionen Euro als Festpreis. Bei Heimspielen von Hertha BSC Berlin können bis zu 76.176 Zuschauer das Spiel verfolgen. Offizielle Fanmeile bildet in Berlin die Straße des 17. Juni im Tiergarten. Auf dieser Straße und im Stadion Adidas World of Football auf dem Platz der Republik sowie im Sony-Center am Potsdamer Platz werden sämtliche Spiele auf Großleinwänden übertragen.

Alle Manschaften und die Vorrundengruppen

Dortmund: Zwar können im FIFA WM-Stadion Dortmund 81.500 Zuschauer Bundesligaspiele verfolgen, da bei der WM jedoch nur Sitzplätze zugelassen sind, sinkt die Kapazität während des Turniers auf 60.285 Plätze. In der Heimat von Borussia Dortmund, die für 31 bis 36 Millionen Euro von der Westfalen-Stadion Dortmund GmbH erweitert wurde, werden vier Gruppenspiele, ein Achtelfinalspiel und eines der Halbfinals ausgerichtet werden. Seit dem 1. Dezember 2005 heißt das Westfalenstadion Signal Iduna Park. Da während der WM 2006 auf Grund der exklusiven FIFA-Sponsoren keine Sponsorennamen erlaubt sind, wird das Stadion dann den Namen FIFA WM-Stadion Dortmund tragen. Bei der WM ist das FIFA WM-Stadion Dortmund das zweitgrößte Stadion.

Achtelfinale

Viertelfinale

Halbfinale

Finale

Frankfurt am Main: Im FIFA WM-Stadion Frankfurt am Main, der Heimat des Fußballclubs Eintracht Frankfurt, sind 43.324 Sitzplätze während der FIFA-Veranstaltungen vorhanden. Die neue Fußballarena mit einem verschließbaren Dach wurde von Juni 2002 bis Mai 2005 an der Stelle des alten Waldstadions neu errichtet. Die Kosten beliefen sich auf knapp 126 Millionen Euro, dazu kamen rund 174 Millionen Euro für den Ausbau der Stadionperipherie und der Anfahrtswege. Seit dem 1. Juli 2005 heißt das neue Waldstadion nun Commerzbank-Arena – jedoch nicht während der WM-Spiele. In Frankfurt sollen die Spiele auf einer übergroßen Leinwand auf einem Schiff auf dem Main live übertragen werden, damit sie von beiden Uferseiten verfolgt werden können.

Gelsenkirchen: Das FIFA WM-Stadion Gelsenkirchen des Fußballvereins FC Schalke 04 wurde insbesondere für die WM neu erbaut. Das im August 2001 eröffnete Stadion gilt 2004 als eines der modernsten Stadien der Welt, insbesondere wegen der technischen Ausstattung (herausfahrbarer Rasen und Vollüberdachung bei Bedarf). Das 53.804 Sitzplätze umfassende Stadion kostete 192 Millionen Euro. Am 1. Juli 2005 stieg der Bierbrauer Veltins als Namenssponsor für die Arena AufSchalke ein. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren mit weiteren fünf Jahren Option. Während der WM wird die Veltins-Arena jedoch dann FIFA WM-Stadion Gelsenkirchen heißen.

Hamburg: Im FIFA WM-Stadion Hamburg, der Heimstätte des Hamburger SV, können 51.055 Zuschauer die WM-Spiele verfolgen. Der Neubau, der bei laufendem Betrieb aus dem 1953 errichteten Volksparkstadion entstand, kostete 97 Millionen Euro und ist eine Gemeinschaftsfinanzierung der Stadt und der Stadionbesitzgesellschaft. Für 15 Millionen Euro wurden die Namensrechte des Stadions an den Netzanbieter AOL verkauft, deshalb heißt das Stadion außer bei der WM-Endrunde AOL Arena. Eine Großleinwand zur Übertragung sämtlicher Spiele wird auf dem Heiligengeistfeld neben dem Millerntor-Stadion aufgebaut.

Hannover: Im FIFA WM-Stadion Hannover, der Heimat des Fußballclubs Hannover 96, finden 39.297 Zuschauer während der WM Platz. Das ehemalige Niedersachsenstadion wurde, bei laufendem Spielbetrieb, für 63 Millionen Euro von Stadt und Land umgebaut und beim ersten Bundesliga-Spieltag nach der Winterpause am 23. Januar 2005 eingeweiht. Ausgenommen während der Endrunde heißt das neue Stadion AWD-Arena. Für zwei Millionen Euro pro Saison erwarb der in Hannover ansässige Finanzdienstleister Allgemeiner Wirtschaftsdienst Mitte 2002 die Namensrechte.

Kaiserslautern: Im Fritz-Walter-Stadion empfängt während der laufenden Saison der 1. FC Kaiserslautern seine Gäste. Die Erweiterung seit 2002 auf 48.500 Sitzplätze (Osterweiterung) kostete 48,3 Millionen Euro und wurde im November 2005 abgeschlossen. Das Land Rheinland-Pfalz trägt davon 21,7 Millionen Euro, der 1. FC Kaiserslautern 18,9 Millionen Euro und die Stadt Kaiserslautern 7,7 Millionen Euro. Die Finanzierung war bis Mai 2001 unsicher.

Köln: Im FIFA WM-Stadion Köln, der Heimat des 1. FC Köln, werden ebenfalls WM-Spiele stattfinden. Der Umbau des Müngersdorfer Stadions für 117,5 Millionen Euro in eine reine Fußball-Arena ist mittlerweile abgeschlossen. Die Stadt Köln zahlt 25,7 Mio. Euro, der Rest wird über die Kölner Sportstätten GmbH (Eigentümerin und Betreiberin) finanziert. Das neue Stadion ist, ausgenommen während der WM-Spiele, nach dem regionalen Stromversorger RheinEnergieStadion benannt. Das Stadion umfasst 40.590 Sitzplätze.

Leipzig: Das Zentralstadion ist die Spielstätte des Viertligavereins FC Sachsen Leipzig. Das alte Stadion, einst mit 100.000 Plätzen das größte Stadion in Deutschland, wurde für 90,6 Millionen Euro umgebaut, von denen der Bund 51 Millionen Euro beisteuerte. Bei der WM 2006 wird es mit 38.898 Sitzplätzen das kleinste aller zwölf WM-Stadien sein. Offiziell wurde das Zentralstadion am 17. Juli 2004 im Rahmen eines internationalen Fußballturniers eröffnet.

München: Im FIFA WM-Stadion München wird unter anderem das Eröffnungsspiel stattfinden. Die Kosten von ca. 340 Millionen Euro des Neubaus, der 66.016 Sitzplätze umfasst, tragen zur Hälfte die Heimvereine FC Bayern München und TSV 1860 München. Bei der WM dürfen aufgrund von Sicherheitsreserven nur 59.416 Zuschauer ins Stadion. Darüber hinaus zahlt die öffentliche Hand rund 210 Mio. Euro für Arealerschließung und Infrastruktur. Vor und nach der WM heißt das Stadion, das am 30. Mai 2005 eröffnet wurde, Allianz Arena. Namensgeber des Stadions ist die Allianz AG, welche sich die Namensrechte an dem Stadion für 30 Jahre gegen Zahlung von Sponsorengeldern gesichert hat.

Nürnberg: Im FIFA-WM-Stadion Nürnberg, der Heimstätte des 1. FC Nürnberg, das für 56,2 Millionen Euro umgebaut wurde, können 41.926 Zuschauer die WM-Spiele verfolgen. Die als Frankenstadion bekannte Sportstätte wurde am 15. März 2006 umbenannt und heißt seither, ausgenommen die Zeit während der Weltmeisterschaft, easyCredit-Stadion.

Stuttgart: Im Gottlieb-Daimler-Stadion, welches für rund 52 Millionen Euro vor allem durch das Land Baden-Württemberg modernisiert wurde, trägt der Fußballverein VfB Stuttgart seine Heimspiele aus. Bei der WM soll die Zuschauerkapazität 54.267 betragen. Einen Sonderfall bildet das Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion, dessen Name von der FIFA anerkannt wurde. Zwar steckt hinter diesem Namen der Automobilhersteller DaimlerChrysler, benannt ist das Stadion aber nach der Person Daimler und nicht nach dem Konzern

Quelle:Wiki

 

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