- Ein Agio wird beispielsweise bei der Ausgabe von Wertpapieren verrechnet und dabei üblicherweise als
Ausgabeaufschlag bezeichnet.
- Bei der Emission von Aktien ist das Agio in die Kapitalrücklage der Aktiengesellschaft
einzustellen und wird somit Teil des bilanziellen Eigenkapitals.
- Bei Darlehen ist ein Agio ein
mitausgezahlter Aufschlag auf den Nominalbetrag des Darlehens.
Das Gegenteil des Agios ist das Disagio.
Beispiel
Um ein Wertpapier mit einem Nennwert von 1.000 Euro mit einem Agio von 5 %
kaufen zu können, müssen 1.050 Euro bezahlt werden.