Man unterscheidet je nach Bereinigung des Zinssatzes um die Wirkungen der Inflation zwischen Nominal- und Realzinssatz.
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Inhaltsverzeichnis
- 1 Berechnungsmethoden
- 2 Interner Zinsfuß
- 3 Externer Zinsfuß
- 4 Kalkulationszinsfuß
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Berechnungsmethoden
Bei einem Zinssatz ist immer auch die Angabe der Berechnungmethode wichtig.
Üblicherweise ist der Zinssatz bezogen auf ein Jahr. Die Berechnungmethode gibt
nun an, wie bei Laufzeiten unter einem Jahr zu verfahren ist. Es gibt u.a.
folgende Methoden:
- 30/360: Das Jahr wird auf 360 Tage festgesetzt, jeder Monat immer auf
30 Tage
- act/360, act/365: Das Jahr hat 360 bzw. 365 Tage, beim Monat
zählen die tatsächlichen Tage (actual)
- act/act: Beim Jahr werden auch Schaltjahre berücksichtigt.
Interner Zinsfuß
Der interne Zinsfuß ist derjenige Zinssatz, bei dem der Kapitalwert einer Zahlungsreihe
oder eines Projektes der Definition nach genau Null ist. Hieraus lässt sich
mithilfe der interner Zinsfuß-Methode
schließen, ob die Durchführung dieses Projektes vorteilhaft ist oder nicht.
Vorteilhaft – und daher einen positiven Kapitalwert liefernd – ist das Projekt
immer dann, wenn der Kalkulationszinssatz niedriger ist als der interne Zins,
unvorteilhaft in dem Falle, wenn der Kalkulationszinssatz höher liegt. Auch als
Effektivzins bezeichnet.
Externer Zinsfuß
s. Interner Zinsfuß
Kalkulationszinsfuß
Der Kalkulationszinsfuß wird in der Investitionsrechnung verwendet. Er
bezeichnet die subjektive Mindestverzinsungsforderung (Risikoprämie)
eines Investors an seine Investition und bestimmt, wie
stark weiter in der Zukunft liegende Zahlungen auf ihren Barwert abgewertet werden.
Je riskanter eine Investition ist,
desto höher wird der Kalkulationszinsfuß gewählt. Somit werden gegenwartsnahe
Zahlungen relativ stärker bewertet als spätere, was auf die Forderung nach einer
kürzeren Amortisationsdauer
führt.