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Äußerungen eines FDP Politikers zur Rattenplage
in Berlin
Irgendwie in unserer Medienlandschaft,so zwischen den Hiobsbotschaften
von Finanzkrise und wirtschaftlicher Untergangsstimmung
las ich in diesen Tagen die Meldung über die Äußerungen
eines FDP Politikers,das er Arme zur Beseitigung der
Rattenplage in Berlin einsetzen will.Beim Lesen dieser
Nachricht muß ich gestehen,das sich mein Mageninhalt
wehrte drinne zu bleiben.Liest man auf der Internetseite
besagtes FDP-Politikers,sieht man das dieser Herr aus
einem behüteten Haus kommt und eine Bilderbuchkarriere
im wirtschaftlichen Bereich hat.Also immer auf der Sonnenseite
des Lebens.Er hat also nie um sein Überleben kämpfen
müssen.Er weiß nicht wie man sich fühlt,wenn
man ganz unten sitzt.Sind solche Politiker die Richtigen??Hat
unsere Regierung die richtige Mischung??Sollten in einer
Regierung nicht Persönlichkeiten sitzen die auch
das Interesse des kleinen Mannes verstehen und vertreten???
Wie weit ist es mit unseren
Volksvertretern gekommen.Wie weit entfernen sie sich
vom Volke?? Haben solche Menschen überhaupt noch
eine Bindung nach unten ?? In einem Deutschland wo
ganz offen über Armut geredet wird,wo Armut einfach
so akzeptiert wird,obwohl der Staat auch mit der Finanzkrise
Milliarden Steuergelder verschleudert hat,stellt sich mir nun die
Frage nach der Würde des Menschen. Irgendwo in einer
der hintersten Schublade,gibt es ein Menschenrecht,
das da besagt: "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Eines
muß man dem Herren zu gute halten,er sorgt sich
zumindestens um die Würde der Tiere,denn die Rattenjäger
sollen von Tierschützern begleitet werden. Solche
Politiker,unsere Elite also und unsere Volksvertreter
sollten sich Gedanken darüber machen ,wie sie armen
Menschen eine Perspektive geben ,anstatt ihre Würde
und ihren Stolz mit Füßen zu treten. Solche
Politiker gehen fehl in der Annahme das der kleine Mann
seinen Stolz und seine Würde verkauft. Mit Geld
kann man nicht alles bezahlen ,mit unbedachten,ignoranten
und arroganten Äußerungen aber, kann man
alles zerstören. Denn
wenn der Arme,sprich der kleine Mann,nicht mehr Willens
oder in der
Lage ist die Drecksarbeit zu verrichten,wer tut es dann??? Vielleicht
unsere Politiker ???
Irgendwie gewinnt man bei der momentanen Lage den
Eindruck das das gesellschaftliche Gleichgewicht,die
gerechte Verteilung des vom Volke erwirtschafteten Vermögens
aus der Bahn gerät.Die Kluft zwischen Arm und Reich
wird immer größer.Die die noch alles haben
sind immer weniger bereit,etwas abzugeben.Der Kropf
wird immer größer und droht irgendwann zu
platzen.In welche Richtung das gehen kann,wenn der Kleine
seinen Glauben an seine Volksvertreter verloren hat
,haben wir ja in den dreißiger Jahren des letzten
Jahrhunderts gesehen. Besitzt der Mensch der Neuzeit
wirklich so wenig Vernunft?? Lassen wir uns freiwillig
ins Mittelalter zurückschicken????? Muß erst
wieder ein Schwachkopf kommen, der uns in eine bestimmte
Richtung schickt???
Sollten wir uns nicht alle an die Ideale der franzözischen
Revolution zurück erinnern die da besagten "Freiheit,Gleichheit,Brüderlichkeit"??? Die
Menschen dieses Landes sollten lernen wieder miteinander
zu reden. Die Politiker dieses Landes sollten an
Die denken,die sie zu dem machen was sie sind.Auch ein
armer Mensch könnte mit einer entsprechenden Perspektive
ein potentieller Wähler und vorallem auch dankbarer
Wähler sein. Geld kann man nicht essen ,und Geld kann man
auch nicht mit ins Jenseits nehmen.Wir sollten hier
auf unserer Erde,ein gerechtes soziales Gefüge
für alle wieder herstellen.Glaubt mir es funktioniert,wenn
man die Ignoranz, die Arroganz und den Hochmut
ablegt.
In diesem Sinne wünsche ich ein frohes und besinnliches
Weihnachtsfest.
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