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Bankensysteme im Transformationsprozeß
72,95 € *
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Kennzeichnend für die Ausgangssituation sämtlicher Transformationsländer ist ein im Vergleich zum realen Sektor nur rudimentär entwickelter Finanzsektor. Die unzureichende Finanzsystementwicklung stellt einen maßgeblichen Engpaßfaktor des gesamten Reformprozesses dar. In dieser Untersuchung werden die Probleme der Bankensektorentwicklung in Transformationsländern systematisiert, Lösungsoptionen aufgezeigt und im Hinblick auf ihre Lösungswirksamkeit untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der theoretischen Analyse. Insgesamt werden drei Problemfelder der Bankensektorentwicklung identifiziert: der hohe Anteil "schlechter" Kredite, das unzureichende institutionelle Umfeld des Bankgeschäftes sowie die mangelnde Geldwertstabilität. Die analytischen Erkenntnisse werden jeweils im Anschluß mit den Entwicklungen und Reformbemühungen in Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik konfrontiert.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.10.2020
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Die Finanz- und Bankenkrise ab 2007
12,99 € *
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Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Finanzkrise 2007. Sie kostete den Staat Milliarden, den Banken Milliarden und den Anlegern Milliarden. Sie erschütterte die Finanzsystematik unserer Welt so stark, dass selbst die Realwirtschaft1 mit in den Strudel gezogen wurde und doch ist bis heute der Hintergrund dieser Krise nicht gänzlich geklärt. Susanne Schmidt spricht vom "Moral Hazard" als Wurzel allen Übels - Hans-Werner Sinn hingegen von der Schuld des explodierenden Konsums der Amerikaner ohne jegliche Deckung oder Rücklagen. Über den Ursprung streiten sich also die Experten. Sicher sind sich jedoch alle bei dem letzten Tropfen, der das Fass schlussendlich zum Überlaufen bzw. die Blase zum Platzen gebracht hat: Subprime-Kredite (engl. subprime loans). Bevor ich auf diese zu sprechen komme, möchte ich jedoch zunächst an einem anderen Punkt ansetzen. Nämlich bei dem Modell "Geld" an sich. Meiner Ansicht nach, ist es für eine schlüssige Analyse einer Krise innerhalb eines Wirtschaftssektors essentiell, ein weiterführendes Hintergrundwissen über das "Handelsgut" dieses Sektors zu haben. Da dies im monetären Sektor nun mal das Geld ist, möchte ich dieses "Gut" zunächst modellhaft betrachten um gewisse Vorkenntnisse für die darauffolgende Betrachtung der eigentlichen Finanzkrise voraussetzen zu können. Daraufhin möchte ich kurz die Gegenmaßnahmen verschiedenster Regierungen anreißen. Eine Bewertung dieser würde hierbei den Rahmen sprengen. Vielmehr möchte ich mich in meinem abschließendem Fazit darauf konzentrieren, wo genau der Fehler zu suchen ist und was für mich persönlich den besten Lösungsansatz darstellt.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.10.2020
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Mikrokredite: Eine ökonomische Analyse
69,90 CHF *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, 107 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Warum fliesst Kapital nicht von allein von reichen zu armen Ländern?' fragt Lucas in einem vielbeachteten Aufsatz. Die neoklassische Wachstumstheorie besagt, dass ein Land mit geringer Kapitalausstattung auf Grund höherer Grenzproduktivität eine höhere Kapitalverzinsung aufweisen und so mehr Kapital anziehen müsste. Dies hätte eigentlich zu einem massiven Kapitaltransfer von reichen in arme Ländern führen müssen, was in der Realität jedoch nicht einmal ansatzweise beobachtet werden konnte. Selbst in der heutigen Zeit von starkem Aufholwachstum vieler ehemaliger Entwicklungsländer hat sich dieses Phänomen noch verschärft. Anscheinend fliesst Kapital sogar besonders aus schnell wachsenden Entwicklungsländern und eher in langsam wachsende: 'The paradox of international capital flows is worse than Lucas had imagined!' Überträgt man den Gedanken auf die Kreditnehmerebene, lautet die Frage: 'Warum fliesst Kapital nicht von reichen zu armen Menschen?' Aufgrund ihrer geringeren Kapitalausstattung müssten Menschen mit wenig Kapital über eine höheres Kapitalgrenzprodukt verfügen und damit mehr Kapital anziehen. Das Paradigma asymmetrischer Information liefert einen wichtigen Erklärungsansatz für die Unvollkommenheiten des Kreditmarkts. Nach einer kurzen Erläuterung des Principal- Agent-Modells, werden die wichtigsten Probleme der Kreditvergabe in Abschnitt 3 anhand verschiedener Modelle dargestellt. Während diese Probleme in Industrieländern weitestgehend gelöst sind, stellen sie Kreditnachfrager und -anbieter in Entwicklungsländern vor erhebliche Schwierigkeiten. Insbesondere trifft dies auf die besitzlosen, unteren Einkommensschichten zu. Segmentierungen zwischen formellem und informellem Sektor prägen bis heute weite Teile der Kreditmärkte in Entwicklungsländern. Ärmere Individuen haben hier oftmals keinen Zugang zum formellen Kreditmarkt und sind deshalb auf informelle Kreditgeber angewiesen, die vergleichsweise hohe Zinsen erheben und sich bei der Kundenauswahl ausserdem sehr selektiv verhalten. Die Zustände in den Kreditmärkten der Entwicklungsländer bewegten die Politik dazu, subventionierte Kreditprogramme zu initiieren, deren Ziel vornehmlich darin bestand, Kredite mit günstigen Zinsen anzubieten.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.10.2020
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KMU in Tansania.  Zugang zu Banken und MFI
13,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1.1, Hochschule Reutlingen (ESB Business School), Veranstaltung: Applied Accounting and Finance, Sprache: Deutsch, Abstract: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind für Volkswirtschaften von immenser Bedeutung. Allerdings ist insbesondere in Entwicklungsländern Unterbeschäftigung ein grosses Problem, da der Grossteil der Bevölkerung in der Subsistenz-Landwirtschaft oder in informellen Kleinstunternehmen wie Reparaturbetrieben arbeitet. Die Gründe, warum der KMU-Sektor in Entwicklungsländern nur schwach wächst und Kleinstunternehmen Expansionsprobleme haben, sind sehr vielfältig. Zugang zu Finanzierung scheint jedoch eines der wesentlichen Hemmnisse zu sein. Es wird in dieser Seminararbeit mit Blick auf kommerzielle Banken, Mikrofinanzinstitutionen (MFI) verschiedener Art und die Rolle der Regierungen betrachtet. Andere Formen der Aussenfinanzierung, die für KMU generell relevant sind (Venture Capital, Private Equity, Leasing, Factoring, Crowd Funding, etc.) werden nicht behandelt, da sie in Entwicklungsländern bis heute eine viel geringere oder keine Relevanz als Banken- oder Mikrofinanzierung haben. Zudem fokussiert sich der Finanzierungsbegriff in dieser Seminararbeit auf Kredite und Sparprodukte, nicht auf Versicherungen. Diese Arbeit setzt sich spezifisch mit der Situation in Tansania auseinander. Das Land ist besonders interessant, da es im Gegensatz zu vielen Ländern in Subsahara-Afrika politisch relativ stabil ist und zudem ein grosses Wachstum verspricht. Somit kann es als einer Afrikas 'aufgehenden Sterne' betrachtet werden. Die Arbeit zielt darauf ab, einen umfassenden Überblick über die Probleme von KMU in Tan-sania zu bieten. Insbesondere soll der Zugang zu Finanzierung problematisiert und analysiert werden ob Banken, Mikrofinanzinstitutionen und die tansanische Regierung zur Finanzierungslücke beitragen. Darüber hinaus sollen erste Lösungsansätze erarbeitet werden. Die Arbeit gliedert sich zunächst in grundlegende Informationen über KMU, Mikrofinanzierung und Wirtschaft und Politik in Tansania. Dann wird die Rolle des Bankensektors, der MFI und der Regierungen erst in Entwicklungsländern allgemein und schliesslich spezifisch für Tansania analysiert und verglichen. Schliesslich skizziert das letzte Kapitel Lösungsansätze.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.10.2020
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Kreditrisikoberechnung mittels dynamischer Port...
80,90 CHF *
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Inhaltsangabe:Einleitung: Obwohl im Sektor der Energieversorgung in Deutschland in der Vergangenheit äusserst wenige Ausfälle von Unternehmen beobachtet worden sind, zeigen spektakuläre Zusammenbrüche wie der von Enron im Dezember 2001 die hohe Relevanz des Themas Kreditrisiko. Weitere Beispiele betreffen den Ausfall von TXU Europe, Gerüchte um wirtschaftliche Probleme bei den Stadtwerken Leipzig und offenbarte wirtschaftliche Probleme der Stadtwerke Cottbus. Diese Arbeit bezieht sich auf ein Energieversorgungsunternehmen (EVU) und verfolgt das Ziel, eine Modellierung der Kreditrisiken, welche aus den Geschäftsbeziehungen des EVUs zu seinen Kontrahenten entstehen, vorzunehmen. Die Entscheidung für eine Messung von Kreditrisiken in der Energiewirtschaft ist durch äussere und innere Einflüsse geprägt. Äussere Einflüsse umfassen dabei zum einen den fundamentalen Wandel in der Energiebranche. Gründe hierfür liegen vor allem in der Vorschrift zur Liberalisierung des Marktes, beginnend mit dem Energiewirtschaftsgesetz aus dem Jahr 1998. Dieses regelt die Marktöffnung und die freie Wahl eines Energieversorgers. Hinzu kommt 2005 die Vorschrift der Entflechtung vertikal integrierter Energieversorgungsunternehmen, was eine rechtliche und organisatorische Trennung der Netzbetreibung von den übrigen Tätigkeitsbereichen der Energieversorger beinhaltet. Dies soll die Transparenz der Kosten und erhobenen Gebühren steigern und letztlich den Wettbewerb unter den Energieversorgern stärken. Zum anderen findet eine Orientierung an der ¿State-of-the-Art¿-Entwicklung der Kreditrisikomessung bei Kreditinstituten und die damit verbunden regulatorischen Einflüsse, nicht zuletzt durch die Entwicklung um den neuen Baseler Akkord (Basel II), statt. Die Kreditrisiken rühren in der Energiewirtschaft aus den Beziehungen zwischen Energieversorger und Kontrahenten. Die Kreditrisiken aus der Gläubiger-Schuldner-Beziehung, die in dieser Arbeit beschrieben werden, sind demnach nur eingeschränkt vergleichbar mit denen aus dem Bankgewerbe (Darlehen, Kredite) oder dem Sekundärmarkt (Anleihen). Dies hat einige Implikationen auf die Übertragbarkeit der Modelle und Ansätze zur Bewertung von Kreditrisiken, auf welche in dieser Arbeit an geeigneter Stelle eingegangen wird. Ein im Vergleich zur Messung von Marktpreisrisiken wichtiger Aspekt ist die schwierigere Datenlage. Zum einen sind Ausfälle von Kontrahenten relativ seltene Ereignisse. Gerade im Sektor der Energieversorgung sind in [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.10.2020
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Mikrokredite: Eine ökonomische Analyse
42,20 € *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, 107 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Warum fließt Kapital nicht von allein von reichen zu armen Ländern?' fragt Lucas in einem vielbeachteten Aufsatz. Die neoklassische Wachstumstheorie besagt, dass ein Land mit geringer Kapitalausstattung auf Grund höherer Grenzproduktivität eine höhere Kapitalverzinsung aufweisen und so mehr Kapital anziehen müsste. Dies hätte eigentlich zu einem massiven Kapitaltransfer von reichen in arme Ländern führen müssen, was in der Realität jedoch nicht einmal ansatzweise beobachtet werden konnte. Selbst in der heutigen Zeit von starkem Aufholwachstum vieler ehemaliger Entwicklungsländer hat sich dieses Phänomen noch verschärft. Anscheinend fließt Kapital sogar besonders aus schnell wachsenden Entwicklungsländern und eher in langsam wachsende: 'The paradox of international capital flows is worse than Lucas had imagined!' Überträgt man den Gedanken auf die Kreditnehmerebene, lautet die Frage: 'Warum fließt Kapital nicht von reichen zu armen Menschen?' Aufgrund ihrer geringeren Kapitalausstattung müssten Menschen mit wenig Kapital über eine höheres Kapitalgrenzprodukt verfügen und damit mehr Kapital anziehen. Das Paradigma asymmetrischer Information liefert einen wichtigen Erklärungsansatz für die Unvollkommenheiten des Kreditmarkts. Nach einer kurzen Erläuterung des Principal- Agent-Modells, werden die wichtigsten Probleme der Kreditvergabe in Abschnitt 3 anhand verschiedener Modelle dargestellt. Während diese Probleme in Industrieländern weitestgehend gelöst sind, stellen sie Kreditnachfrager und -anbieter in Entwicklungsländern vor erhebliche Schwierigkeiten. Insbesondere trifft dies auf die besitzlosen, unteren Einkommensschichten zu. Segmentierungen zwischen formellem und informellem Sektor prägen bis heute weite Teile der Kreditmärkte in Entwicklungsländern. Ärmere Individuen haben hier oftmals keinen Zugang zum formellen Kreditmarkt und sind deshalb auf informelle Kreditgeber angewiesen, die vergleichsweise hohe Zinsen erheben und sich bei der Kundenauswahl außerdem sehr selektiv verhalten. Die Zustände in den Kreditmärkten der Entwicklungsländer bewegten die Politik dazu, subventionierte Kreditprogramme zu initiieren, deren Ziel vornehmlich darin bestand, Kredite mit günstigen Zinsen anzubieten.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 27.10.2020
Zum Angebot
Kreditrisikoberechnung mittels dynamischer Port...
68,00 € *
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Inhaltsangabe:Einleitung: Obwohl im Sektor der Energieversorgung in Deutschland in der Vergangenheit äußerst wenige Ausfälle von Unternehmen beobachtet worden sind, zeigen spektakuläre Zusammenbrüche wie der von Enron im Dezember 2001 die hohe Relevanz des Themas Kreditrisiko. Weitere Beispiele betreffen den Ausfall von TXU Europe, Gerüchte um wirtschaftliche Probleme bei den Stadtwerken Leipzig und offenbarte wirtschaftliche Probleme der Stadtwerke Cottbus. Diese Arbeit bezieht sich auf ein Energieversorgungsunternehmen (EVU) und verfolgt das Ziel, eine Modellierung der Kreditrisiken, welche aus den Geschäftsbeziehungen des EVUs zu seinen Kontrahenten entstehen, vorzunehmen. Die Entscheidung für eine Messung von Kreditrisiken in der Energiewirtschaft ist durch äußere und innere Einflüsse geprägt. Äußere Einflüsse umfassen dabei zum einen den fundamentalen Wandel in der Energiebranche. Gründe hierfür liegen vor allem in der Vorschrift zur Liberalisierung des Marktes, beginnend mit dem Energiewirtschaftsgesetz aus dem Jahr 1998. Dieses regelt die Marktöffnung und die freie Wahl eines Energieversorgers. Hinzu kommt 2005 die Vorschrift der Entflechtung vertikal integrierter Energieversorgungsunternehmen, was eine rechtliche und organisatorische Trennung der Netzbetreibung von den übrigen Tätigkeitsbereichen der Energieversorger beinhaltet. Dies soll die Transparenz der Kosten und erhobenen Gebühren steigern und letztlich den Wettbewerb unter den Energieversorgern stärken. Zum anderen findet eine Orientierung an der ¿State-of-the-Art¿-Entwicklung der Kreditrisikomessung bei Kreditinstituten und die damit verbunden regulatorischen Einflüsse, nicht zuletzt durch die Entwicklung um den neuen Baseler Akkord (Basel II), statt. Die Kreditrisiken rühren in der Energiewirtschaft aus den Beziehungen zwischen Energieversorger und Kontrahenten. Die Kreditrisiken aus der Gläubiger-Schuldner-Beziehung, die in dieser Arbeit beschrieben werden, sind demnach nur eingeschränkt vergleichbar mit denen aus dem Bankgewerbe (Darlehen, Kredite) oder dem Sekundärmarkt (Anleihen). Dies hat einige Implikationen auf die Übertragbarkeit der Modelle und Ansätze zur Bewertung von Kreditrisiken, auf welche in dieser Arbeit an geeigneter Stelle eingegangen wird. Ein im Vergleich zur Messung von Marktpreisrisiken wichtiger Aspekt ist die schwierigere Datenlage. Zum einen sind Ausfälle von Kontrahenten relativ seltene Ereignisse. Gerade im Sektor der Energieversorgung sind in [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 27.10.2020
Zum Angebot
KMU in Tansania.  Zugang zu Banken und MFI
10,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1.1, Hochschule Reutlingen (ESB Business School), Veranstaltung: Applied Accounting and Finance, Sprache: Deutsch, Abstract: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind für Volkswirtschaften von immenser Bedeutung. Allerdings ist insbesondere in Entwicklungsländern Unterbeschäftigung ein großes Problem, da der Großteil der Bevölkerung in der Subsistenz-Landwirtschaft oder in informellen Kleinstunternehmen wie Reparaturbetrieben arbeitet. Die Gründe, warum der KMU-Sektor in Entwicklungsländern nur schwach wächst und Kleinstunternehmen Expansionsprobleme haben, sind sehr vielfältig. Zugang zu Finanzierung scheint jedoch eines der wesentlichen Hemmnisse zu sein. Es wird in dieser Seminararbeit mit Blick auf kommerzielle Banken, Mikrofinanzinstitutionen (MFI) verschiedener Art und die Rolle der Regierungen betrachtet. Andere Formen der Außenfinanzierung, die für KMU generell relevant sind (Venture Capital, Private Equity, Leasing, Factoring, Crowd Funding, etc.) werden nicht behandelt, da sie in Entwicklungsländern bis heute eine viel geringere oder keine Relevanz als Banken- oder Mikrofinanzierung haben. Zudem fokussiert sich der Finanzierungsbegriff in dieser Seminararbeit auf Kredite und Sparprodukte, nicht auf Versicherungen. Diese Arbeit setzt sich spezifisch mit der Situation in Tansania auseinander. Das Land ist besonders interessant, da es im Gegensatz zu vielen Ländern in Subsahara-Afrika politisch relativ stabil ist und zudem ein großes Wachstum verspricht. Somit kann es als einer Afrikas 'aufgehenden Sterne' betrachtet werden. Die Arbeit zielt darauf ab, einen umfassenden Überblick über die Probleme von KMU in Tan-sania zu bieten. Insbesondere soll der Zugang zu Finanzierung problematisiert und analysiert werden ob Banken, Mikrofinanzinstitutionen und die tansanische Regierung zur Finanzierungslücke beitragen. Darüber hinaus sollen erste Lösungsansätze erarbeitet werden. Die Arbeit gliedert sich zunächst in grundlegende Informationen über KMU, Mikrofinanzierung und Wirtschaft und Politik in Tansania. Dann wird die Rolle des Bankensektors, der MFI und der Regierungen erst in Entwicklungsländern allgemein und schließlich spezifisch für Tansania analysiert und verglichen. Schließlich skizziert das letzte Kapitel Lösungsansätze.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 27.10.2020
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