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Abenteuer Kanada - Kanada ist anders!
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Der Autor - Ulrich Laux - lebt mit seiner Familie seit 1996 in Kanada. Die vielen Überraschungen, seine Verwunderung und Ahnungslosigkeit in den ersten Jahren waren der Anstoß, dieses Buch zu schreiben.Noch heute steht der Begriff 'Kanada' für Abenteuer, unberührte Natur, endlose Weite, wilde Tiere und eine faszinierende Natur. Dieses Buch schildert das Traum- und Reiseland jedoch aus einer anderen Perspektive. Wer Urlaub machen möchte oder sich überlegt nach Kanada auszuwandern, soll hier Informationen erhalten, die nicht in Reiseführern stehen!In dieser zweiten, völlig überarbeiteten und erweiterten Ausgabe möchte Ulrich Laux einige Puzzlestücke herausgreifen und Ihnen einen humorvollen aber manchmal auch kritischen Blick 'hinter die Kulissen' ermöglichen bzw. die Besonderheiten aufzeigen. Es werden u.a. folgende Themen behandelt: Land, Leute und Leben, Einkauf, Bankgeschäfte, Wohnen, Hobby, Freizeit, Gefahren, Daten, Zahlen, Maße, Gewichte, Strom und Elektrizität, Preise und Steuern, Unterhaltung, Religionen und Sekten, Zeitzonen, Tier- und Umwelt, Provinzen, Natur, Führerschein, Versicherung, Hausbau, Ölsand, Indianer, Inder, Schmuggel, Marihuana, Gifte, Medizin, Gesundheit, Alkohol, Zigaretten, Wasserverbrauch, Plastik, Telefonieren, Post, Arbeit, Militär, Kriminalität, Geld, Kredite, "Pine-Beetle"-Waldsterben, Waldbrand, Erdbeben, Geschäfte, Autoverkehr, Dienstleistungen, Schule und Ausbildung, Wirtschaft, Politik und Geschichte. Alle wichtigen englischen Begriffe sind erklärt und übersetzt.Der Autor beschreibt seine eigene Auswanderung und schildert ausführlich den Bau seines Blockhauses. Außerdem findet der Leser die aktuellen Auswanderungsrichtlinien und hilfreiche Tipps.Das Buch ist ein unentbehrlicher Ratgeber für alle, die den großen Sprung nach Kanada wagen wollen. Nach dem Lesen des Buches können Sie besser einschätzen, ob eine Auswanderung nach bzw. ein Leben in Kanada für Sie in Frage kommt! Kanada ist ein traumhaftes Land und eineReise oder ein Urlaub in diesen Teil der Welt ist immer empfehlenswert.Kanada ist und bleibt ein Abenteuer - denn es ist in vielen Bereichen ... a n d e r s ! Mit zwei farbigen Landkarten und 226 s/w-Abbildungen.

Anbieter: buecher
Stand: 29.11.2020
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Abenteuer Kanada - Kanada ist anders!
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Der Autor - Ulrich Laux - lebt mit seiner Familie seit 1996 in Kanada. Die vielen Überraschungen, seine Verwunderung und Ahnungslosigkeit in den ersten Jahren waren der Anstoß, dieses Buch zu schreiben.Noch heute steht der Begriff 'Kanada' für Abenteuer, unberührte Natur, endlose Weite, wilde Tiere und eine faszinierende Natur. Dieses Buch schildert das Traum- und Reiseland jedoch aus einer anderen Perspektive. Wer Urlaub machen möchte oder sich überlegt nach Kanada auszuwandern, soll hier Informationen erhalten, die nicht in Reiseführern stehen!In dieser zweiten, völlig überarbeiteten und erweiterten Ausgabe möchte Ulrich Laux einige Puzzlestücke herausgreifen und Ihnen einen humorvollen aber manchmal auch kritischen Blick 'hinter die Kulissen' ermöglichen bzw. die Besonderheiten aufzeigen. Es werden u.a. folgende Themen behandelt: Land, Leute und Leben, Einkauf, Bankgeschäfte, Wohnen, Hobby, Freizeit, Gefahren, Daten, Zahlen, Maße, Gewichte, Strom und Elektrizität, Preise und Steuern, Unterhaltung, Religionen und Sekten, Zeitzonen, Tier- und Umwelt, Provinzen, Natur, Führerschein, Versicherung, Hausbau, Ölsand, Indianer, Inder, Schmuggel, Marihuana, Gifte, Medizin, Gesundheit, Alkohol, Zigaretten, Wasserverbrauch, Plastik, Telefonieren, Post, Arbeit, Militär, Kriminalität, Geld, Kredite, "Pine-Beetle"-Waldsterben, Waldbrand, Erdbeben, Geschäfte, Autoverkehr, Dienstleistungen, Schule und Ausbildung, Wirtschaft, Politik und Geschichte. Alle wichtigen englischen Begriffe sind erklärt und übersetzt.Der Autor beschreibt seine eigene Auswanderung und schildert ausführlich den Bau seines Blockhauses. Außerdem findet der Leser die aktuellen Auswanderungsrichtlinien und hilfreiche Tipps.Das Buch ist ein unentbehrlicher Ratgeber für alle, die den großen Sprung nach Kanada wagen wollen. Nach dem Lesen des Buches können Sie besser einschätzen, ob eine Auswanderung nach bzw. ein Leben in Kanada für Sie in Frage kommt! Kanada ist ein traumhaftes Land und eineReise oder ein Urlaub in diesen Teil der Welt ist immer empfehlenswert.Kanada ist und bleibt ein Abenteuer - denn es ist in vielen Bereichen ... a n d e r s ! Mit zwei farbigen Landkarten und 226 s/w-Abbildungen.

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Die finanzielle Unterstützung des Erwerbs eigen...
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Eine der wichtigsten Aufgaben im Rahmen eines Unternehmenskaufs ist die Aufbringung, Strukturierung und Sicherung der Akquisitionsfinanzierung.Auf das Wesentliche reduziert, müssen dazu beim Erwerber zwei Voraussetzungenvorliegen: eigenes Kapital und Sicherheiten. Eigenkapital, um den Kaufpreis zu bestreiten, zu Sicherungszwecken taugliche Vermögensgegenstände, um aufgenommenes Fremdkapital zu besichern. Kann der Erwerber weder die eine noch die andere Voraussetzung hinlänglich erfüllen, verbleibt ihm schließlich die Möglichkeit, das Vermögen der zu erwerbenden Gesellschaft heranzuziehen. Diese finanzielle Unterstützung einer Aktiengesellschaft zum Erwerb ihrer eigenen Aktien durch einen Dritten und ihre Vereinbarkeit mit dem aktienrechtlichen Kapitalerhaltungssystem ist Inhalt der folgenden Untersuchungen. Im Aktienrecht wird die finanzielle Unterstützung des Erwerbs eigener Aktienallein in 71a Abs. 1 AktG ausdrücklich behandelt. Gemäß 71a Abs. 1Satz 1 AktG ist ein Rechtsgeschäft, das die Gewährung eines Vorschusses oder Darlehens oder die Leistung einer Sicherheit durch die Gesellschaft an einen anderen zum Zweck des Erwerbs von Aktien dieser Gesellschaft zum Gegenstand hat, nichtig. 71a Abs. 1 Satz 1 AktG ist nicht nur im Aktienrecht, sondern im gesamten deutschen Gesellschaftsrecht die einzige Norm, die explizit Maßnahmen der Erwerbsfinanzierung benennt. Sie ist daher – betrachtet man das einschlägige Schrifttum – vermeintlicher Kern der Reglementierung der finanziellen Unterstützung zum Erwerb eigener Aktien. Aus diesem Grund ist 71a Abs. 1 Satz 1 AktG auch Ausgangspunkt der folgenden Ausführungen. Insbesondere bei einem so genannten Leveraged Buyout (LBO) entfaltet 71a Abs. 1 Satz 1 AktG besondere Relevanz. In praxi machen diese den Kernbereich der finanziellen Unterstützung des Erwerbs eigener Aktien aus. Bei einem Leveraged Buyout handelt es sich zunächst um einen gewöhnlichen Unternehmenskauf, genauer: einen Erwerb aller Anteile oder der Anteilsmehrheit eines Rechtsträgers. Er wird oftmals von Private-Equity-Häusern betrieben2und fokussiert vornehmlich mittelständische, nicht börsennotierte Unternehmen. Ziel ist die Optimierung der Vermögens- und Kapitalstruktur sowie eine Steigerung der Effizienz der operativen Tätigkeit innerhalb der Haltedauer von etwa fünf bis sieben Jahren. Die Veräußerung erfolgt dann typischerweise im Wege eines »Trade Sale«, also des Verkaufs an einen strategischen oder industriellen Investor beziehungsweise an eine andere Private-Equity-Gesellschaft (»Secondary-Sale«) oder über einen Börsegang, das so genannte»Initial Public Offering« (IPO). Um eine Wertsteigerung zu erzielen, strebt der Erwerber mithilfe ambitionierter Businesspläne danach, Ineffizienzen aufzudecken, mangelnde Expertise zu ersetzen und ungenutztes Unternehmenspotential freizusetzen. Typisch ist dabei der Wechsel von einer auf Diversifikation ausgerichteten Strategie zu einer Konzentration auf das Kerngeschäft, vor allem durch Ausgliederung einzelner Betriebe oder Betriebsteile. Im Für und Wider zu den Auswirkungen eines Leveraged Buyout führen seine Befürworter vor allem diese Effizienzoptimierungen und eine aus verbessertem Management resultierende, erhöhte Wertsteigerung des Unternehmens an. Seine Kritiker sprechen indes von einem Kapitaltransfer zu Lasten der Zielgesellschaft, die erwirtschafteten Renditen könnten nicht auf neu generiertes Vermögen, sondern auf eine Umverteilung bestehender Werte zurückgeführt werden. Dennoch eintretende Wertsteigerungen seien durch intrinsische und nicht durch extrinsische Faktoren bedingt. Vorliegend soll aber weder eine ökonomische Analyse dieser betriebswirtschaftlichgeprägten Fragen unternommen, noch eine Antwort zum volkswirtschaftlichen Nutzen des Leveraged Buyout erarbeitet werden. Kern der folgenden Ausführungen ist vielmehr das Hauptcharakteristikum des Leveraged Buyout, nämlich eine Finanzierung des Erwerbs fast ausschließlich mit Hilfe aufgenommenen Fremdkapitals unter Rückgriff auf das Vermögender Zielgesellschaft. Seinen Namen verdankt der Leveraged Buyout der Hebelwirkung 12 des Fremdkapitals für die Eigenkapitalrendite. Ist die Gesamtrenditegrößer als der Fremdkapitalzins, steigt die Eigenkapitalrendite mit zunehmendem Fremdkapitalanteil. Die Durchführung eines Leveraged Buyout zielt mithin auf das für die Anteilseigneroptimale Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital in der Gesellschaft. Dem Gedanken des »Shareholder Value« entsprechend, sei es wirtschaftlich geboten, finanzielle Reserven an die Aktionäre auszuschütten und den Verschuldungsgrad der Gesellschaft zu erhöhen, sobald die durch die Aktiengesellschafterwirtschaften Renditen geringer sind als die Kosten einer Fremdkapitalaufnahme. Lehnt der Vorstand aus nicht zuletzt opportunistischen Gründen eine Fremdkapitalaufnahme ab, verwendet aber das vorhandene Kapital nichtrentabel für im Interesse der Gesellschaft liegende Investitionen, sondern thesaurierter die Gewinne lediglich, sei eine Ausschüttung und Reinvestition derMittel für die Aktionäre sinnvoller. Da die Aktionärsschaft aufgrund der 111 Abs. 4 AktG und 76 Abs. 1 AktG eine Ausschüttung nicht über den Aufsichtsraterzwingen könne, werde die Erhöhung des Fremdkapitals der Gesellschaftzwangsläufig, weil marktgesteuert, im Wege eines Anteilserwerbs mit Refinanzierungaus den thesaurierten Gewinnen, also im Wege des Leveraged Buyout erreicht. Allein die Aussicht, Ziel eines Leveraged Buyout zu werden, habe eine solche generalpräventive Wirkung, dass das Management einer Gesellschaft angehalten sein wird, inaktive Vermögenswerte wieder zu mobilisieren. Schließlich werden als Vorteile einer hohen Verschuldung ein durch den hohen Fremdkapitaleinsatz bedingter erhöhter Leistungsdruck und die Intensivierung der Unternehmenskontrolle genannt. Das Management werde zu einer größeren Sensibilität im Umgang mit den Vermögenswerten des Unternehmensveranlasst und der Aktiengesellschaft entstehe eine weitere Kontrollinstanz in Person der Fremdkapitalgeber. Abgesehen von einem angestrebten Leverage-Effekt, ist die hohe Fremdmittelaufnahme oftmals dadurch bedingt, dass die Erwerber nur einen geringen Teil des Kaufpreises in Form von Eigenkapital aufbringen können. Kurz gesagt,ein Leveraged Buyout kommt in Betracht, wenn Eigenkapital knapp und teuer, Fremdkapital aber zinsgünstig ist. Gesellschaftsrechtlich gestaltet sich ein Leveraged Buyout in der Regel folgendermaßen:Als Akquisitionsvehikel wird eine nur mit geringem Eigenkapitalausgestattete Zwischengesellschaft gegründet. Diese so genannte New Company(NewCo) wird in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft auftreten, da so die persönliche Haftung der Erwerber weitgehend ausgeschlossen wird und steuerrechtliche Vorteile genutzt werden können. Schließlich ermöglicht die Zwischenschaltung einer Akquisitionsgesellschaft schon im Vorfeld, Regelungen für das Innenverhältnis der Erwerber in der Satzung zu treffen. Bevorzugt fällt daher die Wahl auf die GmbH, da diese im Gegensatz zur Aktiengesellschaftweit reichende Spielräume in der Satzungsgestaltung gewährt und eine weniger strenge Vermögensbindung festlegt Die NewCo nimmt im weiteren Verlauf Fremdmittel auf und erwirbt die Aktiender zu übernehmenden Gesellschaft (im Folgenden: Zielgesellschaft). Der hohe Fremdfinanzierungsanteil bei entsprechend geringer Eigenkapitalausstattung der Erwerbergesellschaft führt zwangsläufig zu einem hohen Sicherungsinteresse der Fremdkapitalgeber. Eine Besicherung der Kredite ist zum einen durch Verpfändung der Anteile an der Zielgesellschaft möglich und auch üblich. Jedoch hat eine solche Anteilsverpfändung für den Kreditgeber nur bedingten Sicherungsnutzen, da der Wert der Anteile unmittelbar abhängig vom Wert des Zielunternehmens ist, also von dessen Vermögen und seiner wirtschaftlichen Entwicklung. Da das Vermögender Erwerbergesellschaft seinerseits aber im Wesentlichen nur aus den Anteilen an der Zielgesellschaft besteht, hängt die für die Kreditaufnahme maßgebliche Bonität des Erwerbers unmittelbar von der Entwicklung der Zielgesellschaft ab. Damit liegt auch das Risiko des Fremdmittelgebers vornehmlich indem wirtschaftlichen Erfolg der Zielgesellschaft. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Erwerbers wird folglich regelmäßig auch die Zielgesellschaft notleidend geworden sein und werden ihre Anteile aufgrund der strukturellen Nachrangigkeit gegenüber den Forderungen der Gesellschaftsgläubiger in Bezug auf die verbliebenen Vermögensgegenstände der Zielgesellschaft in der Insolvenz ohne Wert sein. Der Fremdkapitalgeber wird mithin zu Sicherungszwecken auf umfassende direkte Zugriffsmöglichkeiten auf das Vermögen der Zielgesellschaft drängen. Als Sicherheit werden daher regelmäßig Garantien für die Erfüllung sämtlicher Ansprüche aus den Darlehensverträgen, die Einräumung von Pfandrechten an gehaltenen Gesellschaftsanteilen, Sicherungsübereignung von Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens, Sicherungsabtretung von Forderungen, Abtretung der Schutzrechte, Verpfändung der Bankkonten sowie Einräumung erstrangiger Grundschulden an geeigneten Immobilienverlangt. Neben der Gewährung von Sicherheiten ist in der Praxis zudem die Variante der Darlehensaufnahme durch die Zielgesellschaft mit anschließender Weiterleitung der Darlehensvaluta an den Erwerber von großer Relevanz. Bei den genannten Varianten spricht man auch vom externen Leveraged Buyout. Ebenso denkbar ist die Variante des internen Leveraged Buyout. Hierbei stundet der veräußernde Aktionär seine Kaufpreisforderung gegen den Erwerber, wobei die Gesellschaft gleichzeitig angewiesen wird, die Forderung zu besichern. Terminologisch wird ferner nach den beteiligten Personen differenziert. Zu nennen ist vor allem der Management Buyout (MBO). Hierbei erwerben die im Unternehmen bereits tätigen leitenden Angestellten die Gesellschaft. Bei den genannten Leveraged Buyout-Transaktionen entstehen teilweise hochkomplexe gesellschaftsrechtliche Gebilde, auf die an dieser Stelle jedoch noch nicht im Detail eingegangen werden soll. Folge dieser Finanzierungstechniken ist, dass sich auf Erwerberseite sämtliche Risiken und Lasten letztlich in der Zielgesellschaft konzentrieren. Der Erwerber steht lediglich mit seiner geringen Eigenkapitalquote im Risiko. Dieses spiegelt sich schließlich auch in der Refinanzierung des Erwerbs wieder, denn die Tilgung der aufgenommen Fremdmittel und die anfallenden Zinsenmüssen aus dem Cashflow der Zielgesellschaft bestritten werden. Dabei wird die Tilgung regelmäßig nicht allein aus Gewinnausschüttungen und freien Rücklagen erbracht werden können, typischerweise bedarf es eines Rückgriffs auf den gesamten Cashflow der Gesellschaft. Selbst wenn die Zielgesellschaft über unbelastete Aktiva und erhebliche liquide Mittel verfügt, ist oftmals dieVeräußerung einzelner nicht im betriebsnotwendigen Vermögen enthaltener Aktiva und damit verbunden die Realisierung stiller Reserven notwendig.Es ist dabei keinesfalls zu verkennen, welches deutliche Risiko der Rückgriffa uf das Vermögen der Zielgesellschaft zur Refinanzierung des Aktienerwerbs in sich birgt. Zunächst ginge ein unangemessen hoher Kaufpreis zu Lasten der Gesellschaft, wenn sie den Erwerb finanziert. Aber auch bei angemessener Anteilsbewertung reduziert sich das Kapital der Gesellschaft allein zugunsten einer höheren Fremdfinanzierung. Die hohe Verschuldung führt zu einem erhöhten Kapitalstrukturrisiko, sodass in einer Krisensituation der Gesellschaft der nötige Rückhalt an rettender Substanz fehlen kann und das Unternehmen zusammenbricht. Entscheidend für eine erfolgreiche Fortführung der Gesellschaft ist also ein konstanter Verlauf der operativen Tätigkeit und des Umsatzes während der gesamten Fremdkapitalrückführungsphase, die aufgrund des Prognosecharakters der ambitionierten und eng aufgestellten Businesspläne einem hohen Maß an Unsicherheit unterliegen. Sobald der Fremdkapitalzins die Gesamtkapitalrendite übersteigt, weil sich die Performance des Unternehmens verschlechtert oder der Fremdkapitalzins steigt, kehrt sich die Hebelwirkung um. Folgerichtig steigen die Risiken proportional zum Verschuldungsgrad. Abgesehen von der erhöhten Insolvenzanfälligkeit kann die finanzielle Anspannung das Unternehmen zu kurzfristigem Denken beim Steuern und Handeln zwingen, unternehmerische nachhaltige Initiativen einschränken und damit einen nicht zu kompensierenden Wettbewerbsnachteil begründen. Schließlich können die Erwerber allein durch kurzfristiges Profitdenken motiviert sein. Neben den erhöhten Zahlungsunfähigkeitsrisiken und Rezessionsgefahren besteht dann die Gefahr der Ausplünderung der Gesellschaft durch den Erwerber, das so genannte »asset stripping«. Zwar ist es regelmäßig nicht im Interesse der Erwerber, die Zielgesellschaft so weit auszuschlachten, dass sich der Leverage-Effekt umzukehren droht und eine gewinnbringende Veräußerung der Anteile in der Desinvestitionsphase unmöglich wird. Ungeachtet dessen können die Erwerber aber vom so genannten »conglomerate discount effect« zuprofitieren suchen. Dieser besagt, dass der Marktwert des gesamten Konglomerats geringer ist als die Summe der einzelnen Unternehmensteile im Falle der Zerschlagung. Diese Risiken des Leveraged Buyout werden durch empirische Studien bestätigt. Im Ergebnis partizipieren die Eigenkapitalinvestoren überproportional an der Wertsteigerung, während ihr möglicher Maximalverlust konstant und vor allem gering bleibt. Die außergewöhnlich hohen Renditen, die nach einem Leveraged Buyout erzielt werden, gelten als ökonomischer Treiber dieser Transaktionsform. Laut Jahresstatistik 2007 des Bundesverbandes deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften stieg das Investitionsvolumen in Fällen des Leveraged Buyout in Deutschland von 99,2 Millionen Euro in Jahr 1998 auf 2.443,5 Millionen Euro im Jahr 2007. Die Gesellschaft hingegen investiert lediglich in den Wechsel der eigenenKontrollmehrheit. Dabei verschärft sie ihre Risikoposition und parallel auch das Ausfallrisiko der Gesellschaftsgläubiger. Ob sich die betriebswirtschaftlichen Maßnahmen der neuen Anteilseigner tatsächlich positiv für die Gesellschaft auswirken, ist davon völlig unabhängig. Die Erwerbstechnik des Leveraged Buyout ist in der Öffentlichkeit auf weitgehendes Missfallen gestoßen. So betonte bereits 1987 der Bankier Hermann Josef Abs, dass die »verbrecherische Neigung, ein Unternehmen mit dem Geld des übernommenen Unternehmens zu bezahlen«, in Deutschland noch nichtverbreitet sei, jedoch ständen »die Räuber schon vor der Tür.« Eine heftige öffentliche Diskussion löste schließlich der Bundesvorsitzende der SPD, Franz Müntefering, aus, als er behauptete: »manche Finanzinvestorenverschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplätze sie vernichten – sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschreckenschwärme über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter«. Begriffewie »Private Equity« und »Hedgefonds« sind in der öffentlichen Meinung seither überwiegend negativ belegt. In den letzten Jahren ist aber auch wieder eine lebhafte akademische Diskussion zu verzeichnen – insbesondere aufgrund des Verkaufs der Anteile an der Howaldtswerke-Deutsche Werft AG durch die Babcock Borsig AG und des sich anschließenden gerichtlichen Verfahrens sowie aufgrund der Änderungsrichtlinie2006/68/EG zur Kapitalrichtlinie ist die Praxis der finanziellen Unterstützung wieder stärker ins Blickfeld des juristischen Schrifttums gerückt. Rechtspolitische Erwägungen haben dabei immer wieder Einfluss auf die rechtliche Bewertung der finanziellen Unterstützung des Erwerbs eigener Aktien und vor allem auf das Verständnis des 71a Abs. 1 Satz 1 AktG genommen. Die folgende Arbeit soll durch kritische Auseinandersetzung dazu beitragen, losgelöst von der rechtspolitischen Frage der Zweckmäßigkeit dieser Praxis, Schutzzweck und Reichweite des Verbots der finanziellen Unterstützung nach 71a Abs. 1 Satz 1 AktG aufzuhellen und in Anbetracht des zuvor Gesagten insbesondere sein Verhältnis zu Leveraged-Buyout-Vorgängen zu klären. Dabei wird zur Verdeutlichung der maßgeblichen Gesamtstruktur kapitalerhaltungsrechtlicher Verknüpfungen zudem vertieft auf den Regelungsgehalt des allgemeinen Verbots der Einlagenrückgewähr nach 57 Abs. 1 Satz 1 AktG eingegangen. Im weiteren Verlauf werden sodann die rechtlichen Besonderheiten der finanziellen Unterstützung im Konzern thematisiert und zuletzt die sich aus der Änderungsrichtlinie ergebenden Vereinfachungen der financial assistance analysiert.

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Stand: 29.11.2020
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Erfolgreiche KMU-Finanzierung nach der Finanzkrise
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KMU stellen in Europa das Rückgrat der Wirtschaft dar. Sie finanzieren ihre Investitionen traditionell zum großen Teil über die Hausbank. Die Auswirkungen der Finanzkrise beschleunigte den Konsolidierungsdruck auf das Bankensystem. Die neuen Regulierungsvorschriften zwingen Banken mehr Eigenkapital zu halten und die Kreditvergabe risikobewusster zu steuern. Banken und Investoren sind gewillt weiterhin Kredite, Fremd- und Eigenkapital zu vergeben, stellen jedoch höhere Anforderungen an Unternehmen, um positive Finanzierungsentscheidungen treffen zu können. Es ist wichtig, dass Unternehmen ihre Finanzstruktur optimieren, die Bedeutung von für Kapitalgeber wichtigen Kennzahlen kennen. Die Nutzung alternativer Finanzierungsformen kann bestehende Kreditlinien von Unternehmen entlasten und die Liquidität verbessern.

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Stand: 29.11.2020
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Auswirkungen der Änderungen zur Umklassifizieru...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2.2, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Um die Ursachen für die vorgenommenen Änderungen an IAS 39 bezüglicheiner erweiterten Umklassifizierung von Finanzinstrumenten zu verstehen, gilt es zunächst einleitende Worte zu den dazu führenden Umständen im Rahmender Finanzkrise zu verlieren. Eine zu expansive Geld- und damit Niedrigzinspolitik nach dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahre 2000 verleitete die Finanzmarktakteure dazu mit einem sehr hohen Leverage zu operieren. Nachdem die Politik in den USA zugleich hinreichende Regulierungsmaßnahmen verabschiedet hatte, um den Immobilienbesitz stark auszuweiten, war der Weg für eine exzessive Kreditvergabe geebnet. Da es stets regulatorisch vorgeschriebene Bilanzrelationen zu beachten gilt und der eigene Leverage schnell an seine Grenzen stieß, verbreitete sich zunehmend das sog. Originate-and-Distribute-Model. Die dahinter stehende Intention war, die Kreditforderungen nicht in der eigenen Bilanz zu führen, sondern entweder in speziell dafür vorgesehene Zweckgesellschaften oder direkt an Investoren zu transferieren. Diese Kredittransferierung wurde durch immer komplexer werdende Verbriefungsinstrumente realisiert. Eine möglichst hohe Fungibilität und somit flächendeckende Allokation der Kreditrisiken wurde mit Hilfe einer raffinierten Tranchierung erreicht. Die Bündelung eines regelmäßig kleinen Anteils hochriskanter Subprime-Kreditforderungen zusammen mit erstklassigen Kreditforderungenzu einem Pool führte schließlich zu einem erstklassigen Rating fürden Gesamtpool. Zwar resultiert aus dieser Tranchierung ein positiver Risikodiversifikationseffekt, so dass für gut geratete Tranchen Käufer im regulierten und für weniger gut geratete Tranchen Käufer im unregulierten Markt auffindbar waren, allerdings ging ein - durch eine in praxi Mehrfachtranchierung - fataler Informationsverlust einher. Als sich ab dem Jahre 2007 infolge des Konjunkturzyklusses die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechterten und die Ausfallraten der Subprime-Kredite anstiegen, wurden die Investitionen in Verbriefungsinstrumente reduziert. Die sehr kurzfristig angelegte Refinanzierung der Zweckgesellschaften blieb infolgedessen aus und die inliegenden Assets mussten notverkauft werden. Daraufhin gerieten die Preise für Verbriefungstitel enorm unter Druck, der zuvor aufgeblähte Verbriefungsmoloch kam ins Wanken und immer mehr Finanzinstitute mussten staatlich gestütztwerden. [...]

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Bewertungsverfahren im Rahmen einer Unternehmen...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema Unternehmensbewertung und Unternehmenszusammenschlüsse mit den dafür bezahlten Kaufpreisen ist derzeit und auch in Zukunft von überragender wirtschaftlicher, praktischer, aber auch theoretischer Bedeutung. Ganz allgemein ist es Aufgabe der Unternehmensbewertung den Verkehrswert einer Unternehmung zu kalkulieren.Bei der Unternehmensbewertung werden also potentielle Veräußerungspreise einer Unternehmung gesucht. Bei einer Unternehmungsbewertung werden insofern nicht nur Vermögensrechte bewertet, sondern auch Beteiligungsrechte.Immer mehr Unternehmen wollen "Global Players" werden, weltweit agierende Konzerne, die spielend Ländergrenzen überwinden und Kunden in der ganzen Welt ansprechen. Die deutschen Großunternehmen mischen kräftig mit. Die Fusion Daimler-Benz/Chrysler brachte den neuen Konzern auf einen Schlag an die Welt-Spitze der Autoproduzenten, die Übernahme von Bankers Trust durch die Deutsche Bank ergab das weltweit größte Kreditinstitut.Bei diesen "Spielen" und "Megaspielen" entsteht regelmäßig bei den Akteuren, bei Käufern, Verkäufern und den beauftragten Experten die Frage, was das Unternehmen, das gekauft, verkauft oder fusioniert werden soll, denn eigentlich wert sei. In der Regel wird kein Mensch bereit sein etwas zu geben oder zu nehmen, ohne sich vorher einen Eindruck vom Wert des zu kaufenden oder zu verkaufenden Objektes zu verschaffen. Besonders dann, wenn das zu kaufende Unternehmen auf Kredit gekauft wird, will der Investor und Kreditgeber wissen, ob die Rückzahlung der Kredite sichergestellt ist.Die Frage des Unternehmenswertes und der Unternehmensbewertung stellt sich aber nicht nur im Bereich von "mergers und acquisitions", von Fusionen und Übernahmen, sondern auch aus anderen Gründen, etwa bei steuerlichen und handelsrechtlichen Bewertungsfragen sowie im Erbfall.Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll der Versuch einer geschlossenen und systematischen Darstellung der Unternehmensbewertung unternommen werden. Das den Grundlagen gewidmete erste Kapitel bringt in Abschnitt 2 einen Abriß über die Entwicklungsphasen der Unternehmensbewertung. Abschnitt 3 befaßt sich mit den Funktionen und Anlässen der Unternehmensbewertung. Das zweite Kapitel ist den Bewertungsverfahren im Rahmen der Unternehmensentwicklung gewidmet und im dritten Kapitel erfolgt die Bewertung der RAMPP ENGINEERING GmbH & Co. KG mittels zweier Bewertungsverfahren.

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Aktuelle Entwicklungen der Bonitätsbeurteilung ...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine aktuelle Studie des Bankenverbandes zeigt, dass derzeit gute Finanzierungsbedingungen für Unternehmen herrschen. Ein Großteil der Investitionen kann dabei aus eigenen Mitteln finanziert werden, da in den letzten Jahren viel Liquidität von den Firmen aufgebaut wurde. Bei der Fremdfinanzierung dominiert aber immer noch der Bankkredit. Dieser wird zurzeit bevorzugt kurzfristig aufgenommen und oftmals dazu benutzt die Passivseite der Unternehmensbilanzen zu strukturieren.Bestehende Verbindlichkeiten werden demzufolge durch neue Kredite zu günstigeren Konditionen, aufgrund des niedrigen Zinsniveaus, ersetzt. Die Kreditnehmer werden auf absehbareZeit auch weiterhin von dem historisch niedrigem Zinsniveau profitieren und daher wird die Fremdkapitalaufnahme auch zukünftig ein wichtiger Finanzierungsfaktor sein. Bevor eine Bank allerdings einen Kredit vergibt muss die Bonität des Firmenkunden umfangreich beurteilt werden.Die Bonitätsprüfung oder Kreditwürdigkeitsprüfung ist dabei definiert als "Analyse der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse eines potenziellen Kreditnehmers zur Abschätzung des mit einer Kreditvergabe verbundenenRisikos". Im Rahmen der Bonitätsanalyse kam es in den letzten Jahren zu einigen Veränderungen, die meist aus Gesetzesänderungen oder veränderten aufsichtsrechtlichenVorgaben resultieren. Die beiden gravierendsten Neuerungen sind dabei die Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes, kurz BilMoG, zur Erneuerung des HGB und die Vorgaben aus den neuen Beschlüssen des Basler Ausschusses der Bank für internationalen Zahlungsausgleich, kurz mit Basel II und Basel III bezeichnet. Während die Vorgaben aus den Basel-Richtlinien vor allem darauf ausgelegt sind die Risikowahrnehmungder Banken zu verbessern, betrifft das BilMoG insbesondere die Analyse der Jahresabschlüsse.Die Basel-Regelungen beeinflussen die Eigenkapitalbindung der Kreditinstitute. Dies führt dazu, dass die Verfügbarkeit von Krediten zukünftig stärker von der tatsächlichenAusfallwahrscheinlichkeit eines Kreditnehmers abhängig ist, da eine geringe Ausfallwahrscheinlichkeit auch eine geringere Eigenkapitalunterlegung für die Banken mit sichbringt.[ ...]

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Wer soll das bezahlen?
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Die Menschen sorgen sich nach dem Lehman-Kollaps, den sich türmenden Staatsschulden für die aus dem Ruder gelaufenen Sozialbudgets und für die Rettungsaktionen für Banken, klamme Eurostaaten und Konjunktur um ihre Zukunft. Sie sind in Sorge um die Qualität des Geldes und um die Fähigkeit der Schuldner zur Bedienung der Kredite. Sie befürchten, dass auch andere Versprechen nicht gehalten werden können: bei Altersvorsorge, Infrastruktur, Energieversorgung und Bildung. Und sie fürchten, dass die ohnehin hohen Steuern und Abgaben weiter steigen werden. Die Autoren geben Hinweise, was Politik, Bürger und Banken jetzt anders und besser machen müssen. Sie sind Ökonomen der alten Schule , fest verwurzelt in der Politischen Ökonomie eines Adam Smith, eines Friedrich von Hayek, aber eben auch Scholaren der Christlichen Soziallehre mit ihren wichtigen Beiträgen für eine funktionierende Wirtschafts- und Sozialordnung. Aus dieser Haltung resultiert ihre Analyse der Finanzkrise, daraus leiten sie Vorschläge für die Lösung der anstehenden Probleme ab, die eben weit über die aktuelle Finanzkrise hinausweisen.

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Besonderheiten von Immobilienkreditverträgen
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In Jahren in denen Investitionen in klassische Wertanlagen, wie etwa Staats- und Unternehmensanleihen oder Aktien, entweder sehr ertragsarm oder sehr schwankungsanfällig und risikobehaftet sind stellen Immobilieninvestitionen eine sowohl sichere als auch ertragreiche Alternative dar. Während Staatsanleihen mit gutem Rating lediglich 1,5% Jahresrendite vor Steuern ausweisen, können mit Immobilieninvestitionen Renditen von mehr als 5% erwirtschaftet werden. Um solche Immobilienprojekte zu finanzieren nehmen Unternehmen häufig Kredite auf. Die Kreditmittel werden für den Bau oder Kauf von Immobilen verwendet. Aufgrund der Besonderheiten von Immobilen, wie etwa deren Standortgebundenheit, ihrer langen Nutzungsdauer aber auch den verbunden Risiken, bedarf es bei Immobilienkrediten einer eigenen Vertragsgestaltung.

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