Angebote zu "Späten" (8 Treffer)

Krisenhandel und Ruin des Hansekaufmanns Hildeb...
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Textprobe:Kapitel 3, Handelsgesellschaften - Netzwerke Hildebrand Veckinchusens als Krisenherde:3.1, Darstellung der üblichen Handelstätigkeit:Hildebrand Veckinchusen lebt seit 1402/1403 in Brügge. Er arbeitet als Handelskaufmann der Deutschen Hanse am dortigen Außenhandelsplatz und ist an einem weitverzweigten Handelsnetz beteiligt, das er mit seinem Bruder Sivert aufbaut und nutzt. Er versendet und verkauft Handelswaren wie Wolle, Tuche, Pelze, Salz, Fische, Wachs, Asche, Gewürze, Feigen, Reis und andere gefragte Güter nach dem gesamten Ostseeraum, die über Lübeck und Brügge transferiert werden. Sivert bleibt dafür zunächst in Lübeck.Beide Brüder besuchen von ihren Standorten aus nahegelegene Messen z. B. in Antwerpen und Gent bzw. Köln und Frankfurt. Familienmitglieder, die ebenfalls Kaufleute der Hanse sind, bilden an den Standorten die jeweiligen Knotenpunkte des gemeinsam betriebenen Handels. So arbeiten der Onkel Series und der Bruder Johan in Dorpat, Bruder Series in Riga, der Schwiegervater und der Schwager Hildebrands, beide heißen Engelbrecht Witte, ebenfalls in Riga. Der Neffe Hildebrand van dem Bokele (Brief Nr. 122) arbeitet in Reval und Schwager Gotschalk van dem Bokele in Preußen (Brief Nr. 22). Der Neffe Gerwin Marschede befindet sich in Danzig (Brief Nr. 274), Neffe Johan van dem Bokele wohnt in Dortmund, später in Lübeck (Brief Nr. 227, 228, 239) und Neffe Reynolt Swarte in Köln. Neffe Johann Swarte lebt in London, Schwiegersohn Peter van Allebeke auch genannt Peter van (dem) Damme in Brügge.Das Handelsnetz basiert vorwiegend auf gegenseitigem Vertrauen (ere und loven). Absprachen über mögliche Lieferungen sowie Rechenschaftsberichte werden erwartet, wenn nötig angemahnt und ausgetauscht, ohne dass feste Verträge nachweisbar sind. Handelsgesellschaften sind überwiegend Familiengesellschaften, aber zu Beginn des 15. Jahrhunderts findet verstärkt auch Gesellschaftshandel mit Nicht-Familienmitgliedern statt, wie es die Veckinchusen tun.Relativ kleine Gesellschaften (sellschap, selscap oder selschop genannt) bestehen aus Kaufmanns-Freunden und Familienangehörigen im norddeutschen und westdeutschen Raum und bleiben meist auf wenige Jahre befristet. Größere Familiengesellschaften können sogar lebenslang bestehen.Üblicherweise sind die älteren Hanse-Kaufleute wie Hildebrand und Sivert Veckinchusen in Städten angesiedelt, besitzen Häuser, haben Bürgerrechte erworben und betreiben von ihrer Niederlassung aus den Fernhandel. Die Begleitung der Waren innerhalb ihres Handelsnetzes überlassen sie Bevollmächtigten auf Reisen, meist Gesellen oder jüngeren Familienangehörigen in Ausbildung.Als ?Netzwerk? definieren z. B. Selzer und Ewert (2010) eine auf mehr als zwei Personen bezogene und von diesen getragenen Verflechtung bzw. deren Beziehungen oder Kontakte zueinander gemeint. Es handelt sich dabei um die Beschreibung eines Ordnungsgefüges von Personen, Orten oder Firmen. Diese einfache Definition eignet sich zur Beschreibung einiger wirtschaftlicher und familiärer Netzwerke von Hildebrand Veckinchusen. Aufgrund des Briefwechsels (und vergleichend der von Lesnikov edierten und von Stark untersuchten Handelsbücher) Hildebrand Veckinchusens liegen Angaben über verschiedene Handelsgesellschaften bzw. Handels-Netzwerke vor. Dieser Handel ist in hohem Maße auf Kredit aufgebaut, der Verkauf gegen bar gilt als Ausnahme. Lediglich im Nowgoroder Bereich muss gegen Barzahlung oder im Tausch gegen andere Ware verkauft werden.Üblicherweise wird eingekaufte Ware erst nach ihrer Weiterverwertung bezahlt. Der Bargeld- und Edelmetall- (Kapital-)mangel zu Beginn des 15. Jahrhunderts und Gefahren beim Geldtransport führen zur Vermeidung von Geldzahlungen.Die Geschäfte laufen teils als Gesellschaftshandel, teils als Einzelunternehmung in Kommission und als Einheit von Hin- und Rückgeschäft. Widerlegung, Gesellschaft mit einseitiger Kapitaleinlage, Sendegutgeschäft/Kommissionsgeschäft und allmählich offener Gesellschaftshandel sind möglich, wobei es vorwiegend dauerhafte Gesellschaften mit unregelmäßiger Abrechnung nach längeren Zeiträumen gibt. Geld gilt als ?Wertmaß in der Preisbestimmung der Ware?, als ?ideelles Kaufmittel?. Leihen bzw. Kreditgeschäfte gegen Zins sind zwar verboten, aber unerlässlich und üblich für das Handelsgeschäft. Mit Beutkauf (Ware gegen Ware) wird das Verbot umgangen oder durch Borgkauf bzw. Wechselgeschäfte mit Kauf und Verkauf fremder Währungen verborgen.Da der Handel zu dieser Zeit immer risikobehaftet

Anbieter: buecher.de
Stand: 13.06.2019
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Otto - Der Film
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Es war einmal ein junger, naiver Bursche aus dem Land der Ostfriesen, genannt Otto. Der wagt eines Tages das ganz große Abenteuer und zieht hinaus in die große weite Welt nach Hamburg, um sich dort selbstständig zu machen. Das Geld hierfür bekommt er von einem Mann namens Shark. Erst viel zu spät merkt Otto, warum der böse Mann solch einen gefährlichen Namen trägt: Der Kredithai will nämlich sein Geld zurück. Aber woher soll Otti das nehmen, seine Firma ´OSSI´´ (Ottis Super-Service International) ist nämlich bereits pleite ...

Anbieter: Maxdome
Stand: 26.05.2019
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Rosins Restaurants - ´Fellini´ in Palma
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Die italienische Familie Rosa betreibt seit fünf Jahren das Restaurant ´Fellini´ auf Mallorca. Inzwischen hat sich das Lokal für Raffaele (66), seine Frau Carmela (62), Tochter Nunzia (28) und Sohn Enzo (30) zu einem Alptraum entwickelt. Unter dem Druck von über 20.000 Euro Schulden ist nicht nur das Verhältnis von Vater und Sohn zerbrochen. Auch Tochter Nunzia hat Existenzängste, denn sie bürgt für den elterlichen Kredit. Kann Frank Rosin noch helfen oder ist es bereits zu spät?

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Stand: 26.05.2019
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GEO Epoche 82/2016 - Hanse
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GEO EPOCHE ´´Hanse´´: Im späten Mittelalter schaffen Fernhändler den ersten gesamteuropäischen Wirtschaftsraum: Von Stockholm bis Venedig reichen die Routen der Hansekaufleute, rund 200 Städte gehören ihrem Bund im 14.Jahrhundert an, selbst Könige fürchten ihre Stärken. GEO EPOCHE erzählt die Geschichte der Hanse: von ihrem Aufstieg seit der Mitte des 12.Jahrhunderts bis zum Kampf gegen den Niedergang 400 Jahre später. Geschildert wird der Alltag der Ratsherren, Händler und Handwerker in Lübeck, wo seit 1251 die Marienkirche entsteht, eine gewaltige Kathedrale, erbaut aus Backsteinen. Ebenso wird von gerissenen Geschäftemachern wie Tidemann Lemberg berichtet, der dem englischen König einen Kredit gibt (und als Pfand dessen Krone fordert).

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.06.2019
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Planetarischer Kapitalismus
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Der Band enthält wesentliche Beiträge Félix Guattaris zur Theorie des globalisierten Kapitalismus. Im direkten Rekurs auf Marx entwickelt Guattari in den späten 1970er Jahren das Konzept des ´´Integrierten Weltweiten Kapitalismus´´. Weitgehend unabhängig von der Spaltung in West und Ost fasst er das Kapital als einen ´´semiotischen Operator´´, der einerseits zur Entwicklung von neuartigen Darstellungsformen des zirkulierenden Kapitals führt (Kredite, Aktien, elektronisches Geld) und andererseits der kulturellen wie sprachlichen Integration von Arbeitskräften in den Produktionsprozess dient. Am Kulminationspunkt dieser Semiotisierungen erscheint die Information als Produktionsfaktor - als letzte Stufe einer Homogenisierung im planetarischen Maßstab, die mit der Herausbildung des ´´kybernetischen Kapitals´´ verbunden ist.

Anbieter: buecher.de
Stand: 13.06.2019
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Die ganze Geschichte
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Als griechischer Finanzminister löste Varoufakis eine der spektakulärsten und kontroversesten Auseinandersetzungen der jüngsten politischen Geschichte aus, als er versuchte, die Beziehung seines Landes mit der EU neu zu verhandeln. Trotz der massenhaften Unterstützung seitens der griechischen Bevölkerung und der bestechend einfachen Logik seiner Argumente - dass die gigantischen Kredite und die damit verbundene Sparpolitik, die seinem bankrotten Land aufgezwungen wurden, eine zerstörerische Wirkung haben - hatte Varoufakis nur in einem Erfolg: Europas politisches und mediales Establishment in Rage zu versetzen. Aber die wahre Geschichte der damaligen Geschehnisse ist beinahe unbekannt, weil so vieles in der EU hinter verschlossenen Türen stattfindet. In diesem couragierten Bericht deckt Varoufakis alles auf und erzählt die ganze Geschichte von waghalsiger Politik, von Heuchelei, Betrug und Verrat, die das Establishment in den Grundfesten erschüttern wird. Dieses Buch ist ein Weckruf, die europäische Demokratie zu erneuern, bevor es zu spät ist.

Anbieter: buecher.de
Stand: 13.06.2019
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Existenzgründung (eBook, ePUB)
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Wie Sie typische Fehler vermeiden Wer um die typischen und folgenschweren Fehler bei Existenzgründungen weiß, ist auch schon auf dem besten Weg, sie zu vermeiden. Eignen Sie sich deshalb rechtzeitig Ihr Wissen über mögliche Probleme und Fehlerquellen an, und nutzen Sie die Erfahrungen von Experten und anderen Selbstständigen. Denn immer wieder führen gerade bei Erstgründern vermeidbare Fehler zu kritischen Situationen oder gar zum Scheitern der Unternehmung. Die wichtigsten Fehlerquellen auf einen Blick: 1 Mängel in der Finanzierung führen am häufigsten zur Insolvenz von jungen Unternehmen. 2 Auch eine falsche Einschätzung der Marktentwicklung kann Ihre Existenzgründung scheitern lassen. 3 Die falsche Beurteilung des Marktes verleitet oft zur Überschätzung der Betriebsleistung. 4 Mangelnde kaufmännische und unternehmerische Erfahrung können Ihre Unternehmung gefährden. 5 Eine schlechte oder fehlerhafte Planung des Unternehmenskonzeptes kann sich später negativ auswirken. 6 Ein nicht zu unterschätzender Faktor beim Scheitern einer jungen Firma sind Familienprobleme. 7 Mangelnde Kenntnis von Verträgen und Vorschriften kann zu folgenschweren Verpflichtungen oder fatalen Fristenversäumnissen führen. 1 Solide Finanzierung sichern Ist Ihre Finanzierung nicht solide, können Sie leicht in Zahlungsschwierigkeiten geraten - und das Risiko für Ihre Unternehmung steigt. Mängel in der Finanzierung entstehen meist durch eine fehlerhafte oder auch nachlässige Finanzplanung. Viele Gründer wählen ein falsches Finanzierungsmodell für Ihre Investitionen aus. Vermeiden Sie es, Ihr Eigenkapital mit zu viel Fremdkapital zu ergänzen. Laufen Ihre Geschäfte schlecht und können Sie Ihre Raten nicht zurückzahlen, kann es passieren, dass Sie keine weiteren Überbrückungskredite mehr bekommen oder im schlimmsten Fall die Bank Ihre Kredite kündigt. Ein weiterer Tipp: Bezahlen Sie Investitionen für das Anlagevermögen nie mit kurzfristigen Krediten, da diese in der Regel besonders teuer sind. Anschaffungen, die dem Unternehmen längerfristig dienen, sollten Sie nur durch Eigenkapitalanteile oder langfristige Darlehen finanzieren. Auch eine unzureichende Ermittlung des notwendigen Kapitalbedarfs kann zu Finanzierungsproblemen führen. Unterschätzen Sie die Zeitspanne zwischen der Geldausgabe beim Einkauf der Materialien und der Geldeinnahme bei der Bezahlung durch den Kunden nicht; Sie dürfen nicht damit kalkulieren, dass Ihre Rechnungen immer pünktlich bezahlt werden. Daher sollten Sie die Vorfinanzierung der Aufträge in der Kapitalbedarfsplanung unbedingt berücksichtigen. Häufig fehlt in jungen Unternehmen auch noch ein Mahnwesen, so dass offene Rechnungsbeträge viel zu spät angemahnt werden. Durch den Einsatz eines entsprechenden Softwareprogramms lässt sich dieser Fehler jedoch leicht vermeiden. Planen Sie Ihren kurzfristigen Kapitalbedarf lieber etwas höher, als er tatsächlich von Ihnen berechnet wurde, und mahnen Sie fällige Rechnungsbeträge regelmäßig an. 2 Die Mitbewerber nicht unterschätzen Besonders am Anfang ihrer Tätigkeit als Unternehmer wissen viele Gründer noch zu wenig vom Marktgeschehen. So schätzen sie z. B. die Nachfrage nach ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung oft zu hoch ein. Probleme in der Finanzierung sind nicht selten die Folge, da aufgrund überhöhter Absatzerwartungen geplante Umsatzerlöse ausbleiben. Bedenken Sie auch, dass Ihre Mitbewerber nicht schlafen. Man wird Ihr Unternehmen nicht ungehindert auf den Markt lassen. Durch Preissenkungen, durch Sonderangebote und verbesserten Service wird man versuchen, Ihnen den Markteintritt zu erschweren. Zur Bestimmung realistischer Nachfragemengen sollten Sie vor dem Beginn Ihrer eigentlichen Tätigkeit immer eine Marktanalyse durchführen oder sich Vergleichsdaten von der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer besorgen. Überblick über die Situation in Ihrer Branche können Sie sich auch durch die Lektüre von Fachzeitschriften, den Besuch von Fachmessen und durch Kontakte zu ehemaligen Arbeitskollegen verschaffen. 3 Die Betriebsleistung realistisch planen Die Nichtnutzung von Maschinen, die aufgrund der erwarteten hohen Nachfrage großzügig geplant wurden, verursacht oft hohe Kosten. Gerade in der Anfangszeit können solche Auslastungsprobleme Ihr Unternehmen mit kurzfristig nicht beeinflussbaren Kosten stark belasten. 4 Buchführung und EDV nicht vernachlässigen Eine exakte und regelmäßige Buchführung von Anfang an lohnt sich. Buchführung ist nicht - wie viele

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Stand: 13.06.2019
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Various - Beat - Beat im Westen
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1-CD DigiPac (6-seitig) mit 48-seitigem Booklet, 29 Einzeltitel, Spieldauer 78:57 Minuten. Beat im Westen Auch für die Zusammenstellung dieser CD haben wir unseren Finger großzügig über die Landkarte geführt, um die Region um Köln und Düsseldorf zu dokumentieren. Die zwei Metropolen waren natürlich Zentren der Beatmusik, wobei Köln ein wenig die Nase vorn hatte. Steigen Sie ein zu mir in meinen gebraucht gekauften Ford 15m, himmelblau, 1500 Kubik, 55 PS, Lenkradschaltung. Ja, den mit der kleinen Weltkugel vorn über dem bulligen Kühlergrill, damit wir die Orientierung nicht verlieren, denn wir müssen heute einige Kilometer abreißen. Kreuzen wir zuerst durch Düsseldorf. Dort tummelten sich Bands wie die Anthonie String Group, The Beat Shades, The Comets, The Cosmonauts, The Fellows, The Frogs, The Icene, The Incompetent Persons, The Jokers, The Pep Curries, The Rocking Beats, The Smash, The Spitfires oder The Starfighters. Überregional am bekanntesten waren The Team Beats, die wir bereits mit einer eigenen CD (BCD 16466 AR) bedacht haben. Die Bands spielten in Gaststätten wie Kamper Krug, Eller oder Der Schwarze Kater, Tiefenbroich. Eine andere Liga waren die als Clubs konzipierten Läden Tabaris, Club Royal, Club Okay, Studio 15 (später Star-Cab), Liverpool-Club oder Club 99. Die Musiker haben die Gaststätten Sansens Käte und Weber gut in Erinnerung. Nicht unerwähnt bleiben darf die Gaststätte Keglerverein Jakobs in Oberbilk, direkt an der Rotlichtzone. Da ging es wild her, die Luft war vom Zigarettenrauch zum Schneiden, und rechts an der Seite gab es zwei Bühnen direkt nebeneinander, so daß sich die Bands ohne Übergang abwechseln konnten. Den Musikalienladen Musik Kunz gibt es heute noch, im Musikhaus Jörgensen aber war man freigebiger mit Krediten. SCOTTY & THE SILVER STRINGS Hel Rader And The Silver Strings rockten in Düsseldorf schon, als der Beatwind noch nicht blies. Schöne amerikanische Namen hatten sie sich gegeben, denn in das Land von Elvis und Jerry Lee schielten sie als Rock ´n´ Roller. Helmut Radermacher hängte für seinen Namen einfach ein paar Silben ab und sang, Gerd Kreutzer wurde Billy Robin, der Leadgitarrist, der eigentlich gar nicht Leadgitarre spielen konnte. Jürgen ´Teddy´ Bettin saß am Schlagzeug, doch der wurde bald zur Bundeswehr bestellt, so daß Kelly Hill (Karl Heinz Hollmann) übernehmen musste. Gary, eine indonesischer Bassist, nudelte auf den vier Saiten. Rainer ´Ronny´ Blennemann (†) schruppte auf der Rhythmusgitarre. Alle in glitzernden Schalkragenjacken. 100 Elvis-Titel im Repertoire, dazu Ricky Nelson, Cliff Richard, Jerry Lee Lewis, Paul Anka, aber auch Ventures und Shadows - erstes Profi-Engagement im Club Royal. Damals machten die Jungs die Vince Taylor Show. Helmut Radermacher: ´´Den hatte ich in einer Musikbox gesehen - zu der Zeit gab es ja diese Musikboxen, wo gleichzeitig ein Filmchen lief. Den fand ich echt geil.´´ Also schafften die Jungs Motorräder auf die Bühne, zogen sich schwarze Lederklamotten an, Stiefel, Hemd, Hose, Jacke, dann hängten sie sich Ketten um und tobten auf den Brettern rum. Helmut hatte Spaß an der Show - wenn denn die Bühne Platz genug dafür bot - und an coolen Klamotten. Im Lauf ihrer Karriere hat die Band immer wieder ihr Erscheinungsbild geändert, das machte sie interessant – mal die Gentlemen in Person, dann wieder kunterbunt in allen möglichen und unmöglichen Farben. Und eine tolle Anlage mußte es sein. Helmut Radermacher: ´´Wir haben die besten Instrumente gehabt. Wir wollten alles sofort - Fender, Gibson, Gretsch. Die passenden Verstärker dazu. Wir fingen natürlich mit einer popeligen Höfner an. Aber eine bessere Anlage hieß auch: ein besserer Sound.´´ mehr im Booklet BCD16475 Beat im Westen Smash...! Boom!...Bang...! Beat in Germany The 60s Anthology Diese CDs sind Teil der umfassenden Bear-Family-Reihe ´Smash...! Boom...! Bang...!´, die sich thematisch mit dem Beat-Boom der mittsechziger Jahre in Deutschland befasst und auf zunächst 30 Teile ausgelegt ist. Jede CD enthält zwischen 20 und 30 Titel in restaurierter, bestmöglicher Klangqualität. Präsentiert werden populäre Bands wie die Rattles oder Lords , aber auch weniger bekannte Gruppen wie etwa die Pages , Poor Things , Pete Lancaster And The Upsetters , Blizzards , Sound Riders und viele andere. Eine Vielzahl von Songs erlebt rund 35 Jahre nach der Erstveröffentlichung ihre Premiere auf CD, diverse Titel sind bislang noch nie auf Tonträgern erhältlich gewesen.

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 16.04.2019
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